Kalender 2020

Kalender 2020 – Ancestral Puebloans – Juni

Kalender2020-06

subject: Honey Moon Arch Anasazi Ruinen, Mystery Valley, Navajo Monument Valley, Arizona (photographer: Arpad Kunzfeld, 2018)


Wer auf dem Highway 163 von der Kleinstadt Kayenta in Arizona Richtung Norden fährt, erreicht nach 20 Meilen Fahrt die Grenze zu Utah und damit auch die einmalige und weltbekannte Felskulisse des Monument Valley. Nur wenige Meilen davor liegt östlich des Highways ein Gebiet, das touristisch kaum erschlossen ist – das Mystery Valley. Ebenso im Eigentum der Navajo Indianer, handelt es sich um ein Gebiet mit einer einmaligen Felslandschaft und vielen Ruinen von Pueblos, die von den Anasazi vor 700 Jahren erbaut wurden und von den dort heute lebenden Navajos als heilige Orte betrachtet werden. Ein Highlight im Mystery Valley ist die eher unbekannte „Honeymoon Arch“ mit ihren Ruinenresten und den unterschiedlichen Lichtstimmungen von gleißendem Sonnenlicht und in rot getauchten Felsen im fast höhlenartigen Innerem.
Aufnahmetechnik: CANON 5D SR vom Stativ, 17 mm Tilt-Shift Optik, Optik nach unten “geshiftet”, 2 unterschiedliche Belichtungen: 1/25 Sekunde und 1/125 Sekunde bei Blende 11, wolkenloser Himmel bei tief stehender Sonne, Farbtemperatur manuell angepasst, Sättigung angehoben und Bilder übereinander gelegt und finales Bild optimiert.

 

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Kalender 2020 – Ancestral Puebloans – Mai

Kalender2020-05

subject: Tower Point Ruin, Hovenweep Natioalpark, Utah (photographer: Arpad Kunzfeld, 2019)


Das verlassene und öde Tal des Hovenweep Nationalparks war über Jahrhunderte hinweg die Heimat der Anasazi-Indianer, die Ende des 15.Jahrhunderts jedoch aus diesem Gebiet abwanderten. Ruinen zeugen noch heute von dieser einstigen Hochkultur, und wer in den nächsten Jahren nach „Corona“ die Chance hat in diese Gegend von Utah zu kommen, dem sei ein Besuch ans Herz gelegt. Abseits vom großen Touristenstrom gelegen und bei uns unbekannt, gibt ein malerischer Rundweg Einblick in die indianische Zivilisation des 12. Und 13. Jahrhunderts. Als wir diesen Nationalpark besuchten, waren wir jedesmal fast zur Gänze alleine unterwegs. Und obwohl teils betonierte Pfade durch die Ruinen führen, waren nur es nur eine Handvoll Besucher, die diesem Gebiet einen Besuch abstatteten.
Aufnahmetechnik: CANON 5D SR vom Stativ, 45 mm Tilt-Shift Optik mit Lee-Polarisationsfilter, Optik nach unten “geshiftet”, Belichtung: 1/40 Sekunde bei Blende 11, wolkenloser Himmel bei tief stehender Sonne, Farbtemperatur manuell angepasst, Sättigung angehoben und beschnitten.

 

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Kalender 2020 – Ancestral Puebloans – April

Kalender2020-04

subject: Ballroom Cave, Comb Ridge, Cedar Mesa, Blanding, Utah (photographer: Marina Kunzfeld, 2019)


Der Colorado River hat eine Reihe von Nebenflüssen, von denen der San Juan River als der vielleicht wichtigste und größte gilt. Im Bundesstaat Utah gelegen, begrenzt er die Cedar Mesa nach Süden hin und es sind eine große Zahl an Felsrücken, die diese Hochebene von Norden nach Süden durchziehen. Einer dieser Felsrücken, die Comb Ridge, war vor 800 Jahren Siedlungsgebiet der Anasazi-Indianer und noch heute zeugen viele indianische Pueblo-Ruinen von dieser einstigen Kultur. Neben den Ruinen sind es oft indianische Felszeichnungen, die sich hier finden lassen, wie diese 800 Jahre alten Handabdrücke. So geschah es oft während eines der Stammestreffen, einem „wau pau“, wenn die Menschen feierten, beteten und ihr bestes Gewand trugen und mit Handabdrücken zu Ausdruck brachten, dass hier Menschen leben, die weise sind und Verantwortung für die Gemeinschaft tragen, aber auch tapfer sind im Kampf.
Aufnahmetechnik: CANON 7D Mark II aus der Hand, 300 mm Optik mit aktiviertem Stabilisator, Belichtung: 1/125 Sekunde bei Blende 8 und 2 seitlichen und entfesselten Aufhellblitzen, wolkenloser Himmel bei tief stehender Sonne, Farbtemperatur manuell angepasst, weiße Flächen rund um den Handabdruck zusätzlich aufgehellt, Sättigung angehoben und beschnitten.

 

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Kalender 2020 – Ancestral Puebloans – März

Kalender2020-03

subject: Ceremonial Cave, Frijoles Canyon, Bandalier National Monument, New Mexico (photographer: Arpad Kunzfeld, 2019)


Wohnhöhlen in Felswänden und ganze unterirdische Siedlungen kennen wir von vielen Orten der Erde, denken wir nur beispielsweise an die Wohnhöhlen des türkischen Kappadokien. Aber auch die Indianer Nordamerikas verwendete Felshöhlen zum Wohnen, aber auch Lebensmitteln wurden in den von außen schwer zugänglichen Felslöchern gelagert, waren sie dort sicher vor Mäusen und Feuchtigkeit. Das Bandalier National Monument, ist einer dieser besonderen Orte im amerikanischen Südwesten, liegt der kleine und bei uns unbekannte Park vor den Toren von Santa Fe und ist in einer Stunde von der Hauptstadt New Mexicos zu erreichen. Neben Häusern aus dem 12.Jahrhundert, religiösen Versammlungsorten, den Kivas und vielen Felszeichnungen sind es hier die Felshöhlen, die diesen Park so einzigartig machen und die die Touristen erkunden können. Für uns Fotografen waren teilweise die engen Fels-Pfade, Leitern und eine Art von Einbahnsystem eine Herausforderung, um trotz der relativ vielen Besucher fotografieren zu können. Und obwohl wir dort unsere Stative oftmals den Touristen-Strom blockierend platzierten, waren wir von der Geduld der Besucher überrascht, die warteten, bis wir unsere Aufnahmen „im Kasten“ hatten.
Aufnahmetechnik: CANON 5DSR am Stativ, 17 mm Tilt-Shift-Optik, Optik nach oben „geshiftet“, Belichtung: 1/40 Sekunde bei Blende 11, wolkenloser Himmel bei tief stehender Sonne, Farbtemperatur manuell angepasst, dunkle Bildbereiche aufgehellt, Sättigung angehoben und einige störende Bildelemente eliminiert.

 

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Kalender 2020 – Ancestral Puebloans – Februar

Kalender2020-02

subject: Holly Tower, Keeley Canyon, Hovenweep National Park, Utah bzw. Colorado (photographer: Arpad Kunzfeld, 2019)


An der Grenze zwischen den beiden US-Bundesstaaten Utah und Colorado gelegen und nur wenige Zehnerkilometer vom „Four Corners Monument“ entfernt, ist der Keeley Canyon mit dem Holly Tower ein wenig besuchter Teil des Hovenweep National Parkes. Der Turm selbst erinnert sehr stark an die unsrigen mittelalterlichen Wohntürme, sind sowohl diese Türme hier in Colorado, als auch unsere heimischen Bauwerke ungefähr zur selben Zeit entstanden. In diversen Büchern abgelichtet, zählen die Gebäude in diesem Teil des Hovenweep National Parkes zu den Bemerkenswertesten des gesamten amerikanischen Südwesten. Nachdem die letzten Pueblo-Indianer diese Gegenden verließen, begannen die Gebäudestrukturen zu verfallen, denn die nachrückenden nomadischen Indianerstämme bewohnten hauptsächlich ihre mobilen Zelte.
Aufnahmetechnik: CANON 5DSR am Stativ, 45 mm Tilt-Shift-Optik, Optik nach unten „geshiftet“, Lee-Polfilter, Belichtung: 1/40 Sekunde bei Blende 11, wolkenloser Himmel bei tief stehender Sonne, Farbtemperatur manuell angepasst, dunkle Bildbereiche aufgehellt, Sättigung angehoben.

 

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Kalender 2020 – Ancestral Puebloans – Januar

Kalender2020-01

subject: House of Many Windows, Mesa Verde National Park, Colorado (photographer: Marina Kunzfeld, 2019)


Im südlichen Teil des amerikanischen Bundesstaates Colorado gelegen, ist der Mesa Verde National Park der weltweit bekannteste Ort für indianische Pueblos. Das mit seinen Steilwänden und tiefen Schluchten nur schwer zugängliche Gebiet ist weit mehr als 2000 Jahre besiedelt und heute jedoch touristisch voll erschlossen. So durchziehen asphaltierte Straßen den Nationalpark und ausgewiesene Wanderwege erlauben den Zustieg zu einigen ausgewählten indianischen Ruinen. Neben dem weltweit bekannten „Cliff Pallace“ und dem „Balcony House“, gibt es eine Reihe von weniger bekannten Pueblos, die Mitten in die Felswände gebaut wurden. Das „House of many Windows“ ist eines dieser Bauwerke, das wenig beachtet, nur aus der Entfernung bewundert werden kann, zu schwierig wäre ein Zustieg zu den Ruinen. Wer dieses Gebäude fotografieren möchte, der benötigt lange Brennweiten, um die fast einen halben Kilometer entfernten Ruinen formatfüllend ablichten zu können.
Aufnahmetechnik: CANON 7D Mark II, Freihand, Optik: 450 mm (auf Vollformat umgerechnet), Hoya-Polfilter, Belichtung: 1/250 Sekunde bei Blende 5,6, wolkenloser Himmel, kein direktes Sonnenlicht, Farbtemperatur manuell angepasst, dunkle Bildbereiche aufgehellt, Sättigung angehoben.

 

content and image: copyright by Marina and Arpad Kunzfeld, book-and-picture